Was kann Kunst?

 

Donnerstag, 25.09.2014 19:00h

 

Gäste im Salon: Robert Fleck und Georg Hauptfeld


Die Frage ist so einfach wie komplex - was kann die Bildende Kunst wirklich? Was soll sie können? Zum einen die Menschen erfreuen, begeistern, berühren, zum Nachdenken anregen. Klar. Kunstwerke können aber auch zu Symbolen werden - wie Eugène Delacroix's Revolutionsbild "La Liberté guidant le peuple" aus 1830 oder Pablo Picassos "Guernica" aus 1937.
Kunst, moderne Kunst, will auch faszinieren, wie Hans Haacke, der mit seinem Objekt "Germania" für die Biennale 1993 in Venedig eine Parabel schuf, die nicht nur für das Dritte Reich, den Holocaust sondern auch für die fast hilflose Situation der Menschen gegenüber der Geschichte steht und bei den Biennale-Besuchern einen tiefen Eindruck hinterlassen hat.

Der Historiker, Autor und Ausstellungsmacher Robert Fleck hat für dieses Buch eine kluge und aufregende Auswahl von Kunstwerken getroffen, durch die er die Möglichkeiten aufzeigt, was Kunst wirklich kann. Eine spannende Tour d'horizon, ein Ausflug in die Welt der Bildenden Kunst, die erlebnisreicher und vergnüglicher nicht sein kann.

Der neu gegründete Verlag Edition Konturen bietet in seinem Programm Bücher zu Fragen, die man heute oft gar nicht mehr zu stellen wagt, weil es Mut braucht, eine Antwort zu wagen. Zum Beispiel: Was kann Kunst?
Bei dieser Veranstaltung stellt Verleger Georg Hauptfeld Konzept und Mission eines Verlages vor, der mehr sein möchte als nur ein Buchproduzent - am liebsten ein Knotenpunkt für Kommunikation zu wichtigen Fragen des öffentlichen und privaten Lebens.
 

Robert Fleck, Jahrgang 1957, Historiker, Autor und Ausstellungsmacher, seit 1981 in Paris, studierte unter anderem bei Gilles Deleuze und Michel Foucault. Er war zuletzt Intendant der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn und ist nun Professor für „Kunst und Öffentlichkeit“ und Prorektor der Kunstakademie Düsse
ldorf.



Bernhard Cella ist Initiator des Salon für Kunstbuch im 21er Haus, dem weltweit ersten Museumsshop, der als künstlerische Intervention geführt wird. Das Sortiment versammelt einen vollständigen Überblick österreichischer Produktionen aus der Kunst der letzten zwei Jahre. Bernhard Cella lebt in Wien und studierte freie Kunst und Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste Wien, an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und an der Kunstuniversität Linz.  www.cella.atwww.salon-fuer-kunstbuch.atwww.neokuratin.comhttp://collectingbooks.cella.at

         

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