„Improvisation als höchste Form der Konzentration“

 

 Ein Buch zum Dreiklang zwischen Sprache, Ton und Zeichnung

 

 

Donnerstag, 30. April 2015, 19.00 Uhr


Gast im Salon: Brigitte Mahlknecht, Christian Steinbacher, Norbert Trawöger und Virgil Guggenberger

 

Welche Konstellationen können Bild, Text und Sound zueinander einnehmen? Da sie auch jeweils für sich alleine stehen können, treten sie in der vorliegenden Publikation in eine lesbare Beziehung.

Die bildende Künstlerin Brigitte Mahlknecht nimmt den Dialog mit Sprache und Ton auf. Norbert Trawögers freie Improvisationen für Querflöte, 2012 aufgenommen, wurden vom Schriftsteller Christian Steinbacher in 21 Gedichte übersetzt. Die Zeichnungen, Bilder und Fotos von Mahlknecht entstanden zum Teil spontan und unterwegs, teils aus konzentrierter Arbeit im Atelier.

"Mir gefällt gut, was Jonas Mekas gesagt hat, dass Improvisation die höchste Form der Konzentration sei. Diese Beobachtung passt am besten, wenn ich Stadtwanderungen mache, mich mit der Dynamik eines fremden Ortes auflade und dann beginne zu zeichnen.“

Lesung von Christian Steinbacher, Improvisationen für Querflöte von Norbert Trawöger sowie Brigitte Mahlknecht im Dialog mit dem Herausgeber Virgil Guggenberger.

Mit dem Buch "Luftikusse" erscheint eine Vorzugsausgabe, 17 Stück Auflage, Edition Krill

mit Unterstützung der GAV


Brigitte Mahlknecht (*1966 in Bozen) lebt als Künstlerin in Wien und ist mit ihrer Arbeit wiederholt mit experimenteller Literatur in Kommunikation getreten. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Zeichnung, der Malerei, der Fotografie und dem Trickfilm.

Norbert Trawöger (*1971 in Wels) ist spielender, lehrender, schreibender und gestaltender Musiker. Er spielt auf alten und auf neuen Flöteninstrumenten Alte und Neue Musik und beschäftigt sich zunehmend mit Improvisation. Zusätzlich leitet er den Linzer Kepler Salon.

Christian Steinbacher (*1960 in Ried/Innkreis) lebt als Autor, Herausgeber und Kurator in Linz. Als Autor trat er zu Beginn mit visueller, sonorer und konzeptueller Poesie hervor. Heute schreibt er in erster Linie Gedichte, poetische Prosa, Hörstücke und Essays. Außerdem betreut er das Literaturprogramm der Künstlervereinigung Maerz.



Bernhard Cella ist Initiator des Salon für Kunstbuch im 21er Haus, dem weltweit ersten Museumsshop, der als künstlerische Intervention geführt wird. Das Sortiment versammelt einen vollständigen Überblick österreichischer Produktionen aus der Kunst der letzten zwei Jahre. Bernhard Cella lebt in Wien und studierte freie Kunst und Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste Wien, an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und an der Kunstuniversität Linz.  www.cella.atwww.salon-fuer-kunstbuch.atwww.neokuratin.comhttp://collectingbooks.cella.at

         

 

 


Brigitte Mahlknecht, Motiv aus "Luftikusse" Edition Krill