Poor Man's Expression


Technology, Experimental Film, Conceptual Art
 A Compendium in Texts and Images
 

Poor Man's Expression examines the relationship between film, video, technology, and art, with a particular focus on the reciprocal influences between conceptual art and experimental film. The publication is based on the eponymous exhibition in Berlin in 2006, but represents an independent compendium of texts and images beyond the show. Works, lectures and performances by international artists, created for the exhibition and expanded for the publication, are set alongside historical experimental films from the archive of the Freunde der Deutschen Kinemathek in Berlin. The authors and artists respond to the questions that arise as to the semantics of critical and experimental conceptual art, medial representation, and the expansion of a concept of technology towards social functions and psychology; they explore problems of medial control, intellectual property, and a changing concept of the public.
 
as a point of departure we have assumed that there was once a close relationship between forms that now exist rather separately, namely the realms of visual art, experimental film, literature, poetry, music – and very much the development of technology, too. what is it supposed to mean that 16mm projectors now occupy their luxurious final performance sites at art societies and galleries, while iphone youtube (without open source codecs, to be sure) is the current way to watch a hollis frampton interview.
 
the other way around, isn’t the gentle entry of the genre of "experimental film" into the realm of "media art" of the 1980s and 1990s itself a transformation analog to general social and medial development brought about by the development of individualization and consumer society? in poor man's expression we have sought, through an advanced setting ("affirmative" neon light surfaces, and the exhibition's "paradoxical" bipartite spatial principle) to address the surrounding "corporate public" architecture of the sony center as well as the film archive deep underground and the dark cinema space of the "avant-garde cinema."
 
Artists: Stephanie Taylor, Sebestyén Kodolányi, Sebastian Lütgert, Henrik Olesen, Mathias Poledna, Sean Snyder, Daria Martin, Kirsten Pieroth, Martin Ebner, Florian Zeyfang
 Images: Anthony Balch, Len Lye, Carolee Schneeman, Bruce Conner, Harry Smith, Joyce Wieland, George Landow, Marie Menken, Ken Jacobs, Rober Breer, Emile Cohl, a.o.
 
Martin Ebner, Florian Zeyfang (Eds.)

February 2011, English/German
24 x 30 cm, 240 pages, softcover
ISBN 978-1-934105-01-6
€29.00
 

Avantgarde, Experiment & Underground

Bd. 1-5
 
Avantgarde, Experiment & Underground“ heißt eine bibliophile Essay-Reihe zum Film, die mit Beiträgen zum Cinéma pur, zu dem radikalen Animationskünstler Len Lye oder zum Film maudit in bislang kaum oder gar nicht erschlossene Gebiete der Filmgeschichte führt. Auch hier erscheinen ausschließlich Originalbeiträge von ausgewiesenen Kennern der Materie.
Jeweils 10,00 – 13,20


 

 

         


Poor Man's Expression € 29,00.-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Avantgarde, Experiment & Underground“ je 10,00  € 13,20.-

Fotografie Film Video

Beiträge zu einer kritischen Theorie des Bildes
 
 
Michael Diers widmet sich in detaillierten Einzelanalysen aktuellen Bildphänomenen des Alltags, der Politik und der Kunst. Neben der Fotografie kommen auch die Medien Film und Video zur Sprache. Zentrales Anliegen der einzelnen Untersuchungen ist es, die Bilder jeweils ausführlich in ihrer spezifischen ästhetischen, medialen und künstlerischen Qualität zu würdigen.
Vorgestellt werden unter anderem Werke von William Eggleston, Andreas Gursky, Candida Höfer, Alfred Hitchcock und Pipilotti Rist. Anhand dieser exemplarischen Werkanalysen wird zugleich eine kunsthistorisch fundierte, kritische Theorie des Bildes entwickelt.
 
Michael Diers
338 Seiten, gebunden mit Lesebändchen
FUNDUS Band 162 (Sonderformat)
ISBN: 978-3-86572-532-5
€ 28,80

 

 

Archäologie des Kinos


Gedächtnis des Jahrhunderts

»Das Kino hat das 20. Jahrhundert ins Leben gerufen«
Jean-Luc Godard, einer der einflussreichsten Filmemacher in der Geschichte des Kinos, blickt im Gespräch mit dem bekannten Cineasten und Filmwissenschaftler Youssef Ishaghpour auf ein Jahrhundert Filmgeschichte und auf sein eigenes Werk zurück: ein eindringliches Zeugnis seiner eigenen lebenslangen Leidenschaft für das Kino und zugleich Dokumentation der Obsession des Kinos für die Geschichte.
Ausgehend von Godards monumentalem Spätwerk »Histoire(s) du cinéma« geht der Dialog den realen historischen wie auch ökonomischen Bedingungen des Filmschaffens und seinen ästhetischen und philosophischen Konsequenzen nach.
Das Kino hat gemeinsam mit dem 20. Jahrhundert das Licht der Welt erblickt und ist zur prägenden Kunstform des Jahrhunderts avanciert. Das Kino ist im Jahrhundert verwurzelt, das Jahrhundert im Kino. Nach einem Jahrhundert von Charlie Chaplin und Pol Pot, Marilyn Monroe und Hitler, Stalin und Mae West, Mao und den Marx Brothers sieht Godard Kino und Geschichte untrennbar miteinander verbunden.
Zum zentralen Anliegen wird die Frage: Wie kann das Kino historische Vergangenheit, aber auch seine eigene Vergangenheit wiederauferstehen lassen? Wie kann das Kino eine selbstreflexive Kunstform sein? Welche Rolle spielt der »Rhythmus« des Films, mit welchen filmtechnischen Mitteln wird er generiert? Abgerundet wird der Band durch einen Essay Ishaghpours über die Verbindung von Poetischem und Geschichtlichem bei Godard.
»Selten äußert sich Godard in der Öffentlichkeit und nun wird mit diesem schmalen, aber gehaltvollen Bändchen ein solch rares Zeugnis in Buchform greifbar. Der kompakte Text hat seit seiner französischen Erstveröffentlichung nichts an Aktualität und Prägnanz verloren. Konfrontiert mit detailreichen Kenntnissen und klugen Interpretationen seiner Arbeit, läßt Godard sich dazu anregen, den Film quasi im Gespräch fortzuschreiben, weitere Verästelungen und Verknüpfungen herzustellen.« Claus Löser, film-dienst 11/2009
 
Jean-Luc Godard, Youssef Ishaghpour
Aus dem Französischen von Michael Heitz und Sabine Schulz
108 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-03734-026-4

 

 

Die Heldenreise im Film

Drehbücher, aus denen die Filme gemacht werden, die wirklich berühren
Filme auf Rezept
Die einzige "Erkenntnis, die man fürs Drehbuchschreiben braucht", so Joachim Hammann, ist, "dass es auf das Wieder-heil-Werden der Heldin oder des Helden ankommt. Denn der Kampf darum ist es, was die Leute sehen wollen." In Die Heldenreise im Film versucht der Drehbuchautor und ehemalige Leiter von Wim Wenders' Produktionsfirma Road Movies mit dieser Weisheit zu erklären, "warum der Krieg der Sterne-Zyklus, die Herr der Ringe-Trilogie, die Harry Potter-Filme, Titanic, Matrix und Gladiator solch weltbewegende Kinoereignisse sind, aber kaum ein Hahn nach deutschen Filmen kräht."
 
In seinem Buch mit dem Untertitel Drehbücher, aus denen die Filme gemacht werden, die wirklich berühren geht es ihm um die eigentliche Geschichte unterhalb der visuell sichtbaren Plot-Oberfläche, um die Struktur und innere Story. Die Story ist laut Hammann die dramatische Geschichte einer Heil- oder Heldwerdung, die die Entwicklung des Protagonisten durch die Begegnung mit neuen Menschen und unbewussten psychischen Mächten begleitet. Die ideale Drehbuchkonstruktion besteht für ihn aus den Stationen dieser Heldwerdung oder Heldenreise. "Schauen Sie sich eine Literaturverfilmung an oder eine Filmbiografie", schreibt er. "Sie werden sehen, dass die Drehbuchautoren ein geschichtliches Ereignis, eine Biografie, eine Romanvorlage oder eine überlieferte Erzählung nicht in die Bildsprache übersetzen, sondern in die Struktur, die wir Heldenreise nennen." Diese Reise führe, wenn sie in der richtigen Weise beschritten werde, zu einer wertvollen Erfahrung oder Einsicht, die durchschnittliche Frauen und Männer in Heldinnen und Helden verwandle.
 
Hammann zeigt in seiner Dramaturgie anhand von ein paar hundert Filmbeispielen (mit einer großen Bandbreite von A Woman of Paris (1923) bis zu 50 First Dates (2004)), warum bestimmte Szenarien seiner Ansicht nach scheitern müssen und erklärt ausführlich eine Grundstruktur, die - wie zumindest der Verlag verspricht -Drehbuchentwürfe zu Vorlagen für künftige Blockbuster und Filmklassiker mache.
 
Die obskur-esoterischen und darum befremdlichen Thesen und Formulierungen, wenn Hammann beispielsweise von Medizinmännern und dem Ich-Tod spricht, von Märchen, Zeremonien und Ritualen, vom "Schlaraffenland eines neuen Verständnisses von Filmen und Drehbüchern" und von Filmen in der Tradition von Heilwerdung und Therapie, sind äußerst gewöhnungsbedürftig und befremdend, ändern aber nichts daran, dass Die Heldenreise im Film letzten Endes doch mit einigem Gewinn zu lesen ist. (Stefan Otto)

Autor: Joachim Hammann
2007, Seiten: 598
Verlag: Zweitausendeins
ISBN: 978-3-86150-762-8

Rote Berta Geht Ohne Liebe Wandern

 
Harun Farocki bezieht sich in dem Titel auf eine Eselsbrücke, die es Filmvorführern erleichtert, die richtige Abfolge von Filmrollen zu erkennen. In seinem Buch beschreibt Harun Farocki seine bewegte Geschichte als Filmkritiker und Drehbuchautor in den 1960er Jahren und die darauf folgende Entscheidung, seine filmische Arbeit und die sich daran anschließenden Videoinstallationen in den Ausstellungsraum auszudehnen. Der autobiographisch angelegte Text gibt somit einen Einblick in das Werk und in die Arbeitsweise Farockis. Gleichzeitig spiegelt die Publikation ein Stück Filmgeschichte wieder, in der seine filmischen Untersuchungen gesellschaftspolitischer Systeme zwischen Ausstellungsraum und Kino angesiedelt sind.
Harun Farocki
Strzelecki Books 2010
ISBN 978-3-9812714-8-5
    

 

 

 

 

 

 

 

 

Digitales Filmemachen: Schneller, besser, billiger

Du bist Hollywood. Der Ratgeber „Digitales Filmemachen“ zeigt, wie Sie mit einem Ultra-low-Budget schneller bessere Filme machen.

Über Filme in YouTube wird heute mehr gesprochen als über Oscars. Selbst Kurzfilmchen, mit dem Handy statt mit der Arriflex gedreht, bekommen heute mehr Berühmtheit und Medienbeachtung als Großfilme. Über YouTube werden täglich etwa 65.000 neue Videos hochgeladen und 100 Millionen Clips angesehen. Denn noch nie war Filmemachen so einfach: Gute Digitalfilmkameras kosten heute kein Vermögen mehr. Dass die Qualität dort oft zu wünschen übrig lässt, liegt nicht immer nur an der schlechten Bildauflösung. Vielen Macher/innen fehlt schlicht das Wissen, wie man einzelne Bildsequenzen zu einem sehenswerten Film zusammenstellt. Was tun? Lesen Sie dieses Buch! 

In ihrem Ratgeber „Digitales Filmemachen“ zeigen die Produzenten und Regisseure Dale Newton und John Gaspard angehenden Filmemacher/inne/en, wie sie digitalen Möglichkeiten richtig nutzen, wie man bereits beim Schreiben des Skripts darauf achtet, dass die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, wieddas Budget verlässlich kalkuliert wird, wo es das nötige Equipment gibt, wie das Team zusammengestellt, die Drehtage vorbereitet, der Dreh organisiert wird und wie am Computer Spezialeffekte generiert werden, die im fertigen Film spektakulär aussehen, aber in den Bilanzen eher unscheinbar bleiben. 

„Das beste Buch über digitales Filmemachen“, resümierte Screentalk Magazine. „Wenn es darum geht, Digitalfilme billig zu produzieren, kennen diese Typen wirklich keine Hemmungen - ein hilfreiches und sehr humorvolles Handbuch für Anfänger und Profis gleichermaßen“, lobt Oscar-Preisträger und Regisseur Jonathan Demme („Das Schweigen der Lämmer“).

Dale Newton und John Gaspard
Aus dem Amerikanischen von Blanca Dahms
356 Seiten
Fester Einband
Verlag : ZWEITAUSENDEINS
ISBN : 978-3-86150-786-4
EUR 22.60

 

 

 

 

 

Fotografie Film Video € 28,80.-

 

 

 

Archäologie des Kinos  € 13,50.-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die Heldenreise im Film € 59.-:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rote Berta Geht Ohne Liebe Wandern € 13,50.-



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Digitales Filmemachen: Schneller, besser, billiger € 22,60.-