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Blickzaehmung und Augentäuschung

Claudia Bluemle (Hg.), Anne von der Heiden (Hg.)
Zu Jacques Lacans Bildtheorie
»Weil das Bild jener Schein ist, der behauptet, er sei das, was den Schein gibt, steht Platon auf gegen die Malerei als eine Aktivität, die mit der seinen rivalisiert. Dieses andere ist das ›klein a‹, um das ein Kampf geführt wird, dessen Seele die Augentäuschung ist.«

 »Weil das Bild jener Schein ist, der behauptet, er sei das, was den Schein gibt, steht Platon auf gegen die Malerei als eine Aktivität, die mit der seinen rivalisiert. Dieses andere ist das ›klein a‹, um das ein Kampf geführt wird, dessen Seele die Augentäuschung ist.« (Jacques Lacan)


Der materialreiche Band ist dem besonderen Stellenwert des Bildes in den Schriften und Seminaren Jacques Lacans gewidmet. Die Lacanschen Unterscheidungen von Auge und Blick, von »écran« und »image« oder auch von Imaginärem und Realem werden als Elemente einer Theorie des Bildes verstanden, die sich gegen jede Form des visuellen Realismus wendet. Indem nicht die Gestalt, sondern der Fleck das Sehfeld regiert und das Subjekt der Vorstellung spaltet, knüpft sich das Bild an ein tychisches Begehren, das sich darin seiner Ursache gegenübersieht.


Mit Beiträgen von Slavoj Zizek, Joseph Vogl, Christine Buci-Glucksmann, Walter Seitter, Bernhard Siegert, Peter Berz, Annette Bitsch, Alenka Zupancic, Joan Copjec, Andreas Cremonini, Edda Hevers, Philipp von Hilgers, Ute Holl, Ulrike Kadi, Sebastian Leikert, Helga Lutz, Michael Lüthy, Annette Runte, Daniel Tyradellis und Rose-Paule Vinciguerra.