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Am fernen und entferntesten Punkt

Monika Oechsler

Monika Oechslers Installation »Am fernen und entferntesten Punkt« ermöglicht das Eintauchen in ein Sound-Environment, in dem die Erfahrung einer Art »moderner« Psychose simuliert wird. Durch das Betreten des geometrisch-verzerrten Innenraums, in dem Stimmen und Licht auf vielfältige Weise choreografiert sind, erfährt der Besucher eine räumliche und akustische Desorientierung. (Quelle: Verlag)
(engl./deutsch)

Die Installation wird zu einem improvisierten Spiel, das die Betrachter wie unter Hypnose in den Bann des eigenen mentalen Raums zieht. Oechsler, bekannt durch ihre international gezeigten Videos, erweitert hier ihre Arbeit über die bildlichen Dimensionen hinaus in eine Klanginstallation. Die in London lebende Künstlerin beschäftigt sich in diesem Werk mit psychologischen Phänomenen, wie sie durch die gegenwärtige Mediengesellschaft kreiert werden. Der enorme Umfang fiktionaler wie auch dokumentarischer Informationen, die direkt auf die Privatsphäre abzielen, können den Verlust persönlicher Authentizität bewirken. Die Installation bezieht sich auf diesen Zustand und überwältigt die Gedanken und Reflexionen, so dass die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Erlebten fast nicht möglich ist. Stattdessen erfolgt die Reflexion über den Inhalt erst allmählich nach dem Verlassen der Arbeit.